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17.Okt.11

25 Jahre Fredag – Erinnerungen und vier Erfolgsgründe

Fredag wird 25 Jahre alt. Langjährige Mitarbeiter blicken auf die Geschichte des Unternehmens zurück, erinnern sich an ihren Einstieg und erklären, weshalb sie dem heute führenden Unternehmen für Geflügel- und Fleischfertigprodukte sowie
Vegi- und Seafood die Treue halten.

Wenn sich „alte Hasen“ im Fredag-Jubiläumsjahr treffen, dann haben sie was zu erzählen. Ursula Amstutz, Alfred Keller und Kandiah Kannathasan haben gemeinsam 60 Jahre bei Fredag auf dem Buckel. Spass an ihrer Arbeit, ob in der Produktion, der Qualitätskontrolle im Labor oder in der Entwicklungsabteilung, haben die drei immer noch. „Und wie“, pocht Alfred Keller auf den Tisch. Der Leiter der Fredag-Entwicklungsabteilung tüftelt beispielsweise an verbesserten Vegi-Produktqualitäten. „Im Kopf“, so erzählt er, „entsteht so manche neue Rezeptur. Dabei dreht sich alles um die zentrale Frage, wie wir die Vegi-Produkte noch fleischähnlicher machen können.“ Wahnsinnig spannend sei das alles, sagt Alfred Keller.

Wenn der heutige Leiter der Entwicklungsabteilung an seinen Beginn bei Fredag zurückdenkt, muss er schmunzeln. „Damals, 1994, gab’s bei Fredag nur Pouletprodukte. Ich bekam den Auftrag, ein Vegi-Sortiment zu entwickeln. Ausgerechnet ich, der gelernte Metzger!“ Dass sich Fredag einmal als Marktleader im vegetarischen Convenience-Produktebereich etablieren würde, hätte er nie gedacht und erfüllt ihn heute mit grossem Stolz.

23 beziehungsweise 24 Jahre halten Ursula Amstutz und Kandiah Kannathasan der Fredag ihre Treue. Angefangen haben die beiden bei Fredag, als das Unternehmen noch in Gisikon produzierte. Chicken Nuggets und Cordon Bleu. „Von Hand haben wir damals die Cordon Bleus angedrückt. Das machen wir zwar heute immer noch so, aber in Sachen Technik und Hygiene hat sich doch einiges geändert“, erzählt Ursula Amstutz, die damals stundenweise in der Produktion arbeitete und mittlerweile im Labor bei der Qualitätskontrolle tätig ist. „Vor Arbeitsbeginn haben wir uns gut die Hände gewaschen, Desinfektion und den Gebrauch von Handschuhen kannten wir Ende der 80er Jahre nicht. Unser Tiefkühllager waren vier leere Camions, aufgetaut haben wir die Fleischrohware noch an der Sonne“, erinnert sich Kandiah Kannathasan, Mitarbeiter in der Produktion. Heute sei das ganz anders: „Rigorose Hygienevorschriften“ sowie Trennung von Rohmaterial und Fertigprodukten“, zählen Ursula Amstutz und Kandiah Kannathasan auf.

Hygiene, Technologie, Produktsortiment und Markenauftritt für die drei altgedienten Mitarbeiter sind das alles Punkte, mit denen Fredag im Laufe der Jahre einen grossen Sprung nach vorn gemacht hat.

Das seit dem Jahr 1992 zur Orior-Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt heute rund 180 Mitarbeitende. Am Standort in Root produziert Fredag qualitativ hochwertige Geflügel, Fleisch- und Vegi-Convenience-Produkte und handelt darüber hinaus, mit Seafood. Die Tagesproduktion in Root beträgt zwischen 25 bis 30 Tonnen. Jährlich verlassen 6 500 Tonnen Ware die Produktionsstätte. 60 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes erzielt Fredag in der Gastronomie, Hotellerie und im Catering. 40 Prozent sind es im Detailhandel.

Dass sich das Unternehmen so erfolgreich entwickeln konnte, hat – kurz gefasst - vier Gründe:

Die vier Standbeine: Fredag verfügt mit Geflügel, Vegi-Convenience-Food, Fleisch (Rind,Schwein,Kalb) sowie Handelsprodukten(Fisch und Krustentiere) über ein breites Sortiment.

Die Innovationskraft: Dank eigener Entwicklungsabteilung und enger Zusammenarbeit mit Partnern in der Gastronomie und im Detailhandel lanciert Fredag immer wieder innovative Lebensmittel. Beispielsweise unter der Linie „leicht & frei“ trendige salzreduzierte Pouletspezialitäten ohne Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Oder unter „Vegi Stars“ sechs vegetarische Bällchen auf Basis von Tofu, Quinoa, Linsen, Kartoffeln und Mais.

Die modernste Technologie: Fredag hat in den vergangenen Jahren enorm in die Verbesserung der Produktionsanlagen und der Hygiene investiert und verfügt durch die modernen Produktionsanlagen über eine breite Palette an technischen Möglichkeiten.

Die beste Qualität: Das Geflügelfleisch (vorwiegend aus Südamerika und Thailand) stammt nur aus IFS oder BRC zertifizierten Betrieben. Wenn immer möglich, werden diese durch Fredag-Qualitätssicherungsmitarbeiter auditiert. Es wird nur Importfleisch von Tieren verarbeitet, welche garantiert ohne Antibiotika und/oder anderen Leistungsförderern aufgezogen wurden. Rotes Fleisch kommt ausschliesslich aus Schweizer Produktion. Dem Trend nach Schweizer Rohstoffen wird bei Fredag künftig noch ein grösserer Stellenwert beigemessen.